Vollständige Projektplanung · komplexe Vorhaben

Das vollständige Projektbild, bevor das Projekt beginnt.

Aus dem, was heute vorliegt, entsteht der vollständige Plan: Arbeitspakete, Ressourcen je Rolle, Phasendauern mit den Wartezeiten dazwischen, Meilensteine und die Risiken, die den Termin bestimmen.

01Wie es funktioniert

Fünf Schritte, drei davon mit Ihnen.

Aus Ihren Unterlagen rekonstruieren wir das Vorhaben, Sie geben die Projektbeschreibung frei, danach wird gerechnet. Zwei Termine für die Abstimmung, einer für das Ergebnis.

Ihr Aufwand
01Ist-Aufnahme60 Minuten
Sie schicken, was vorliegt. Wir klären Umfang, Zeitrahmen und die offenen Punkte.
02Rekonstruktionohne Ihr Zutun
Aus den Unterlagen entsteht die Projektbeschreibung: Arbeitspakete, Rollen, Annahmen, Abgrenzung.
03Freigabe60 Minuten
Sie lesen die Projektbeschreibung gegen und korrigieren, was nicht zu Ihrem Vorhaben passt.
04Simulationohne Ihr Zutun
Das freigegebene Modell wird gerechnet, mit Terminplan, Team, Varianten und Risiken.
05Ergebnisreview60 Minuten
Wir gehen den Projektplan mit Ihnen durch, Abschnitt für Abschnitt.

Ihr Aufwand insgesamt: rund drei Stunden in drei Terminen.

Methode im Detail: simulationsbasierte Projektkalkulation →

02Anwendungsfälle

Zwei Situationen, dieselbe Grundlage.

Ob Sie ein Projekt selbst durchführen oder es vergeben, über Marge und Termintreue entscheidet dieselbe Frage: Welcher Aufwand ist realistisch?

Sie führen das Projekt durch

Projekt selbst kalkulieren

Sie müssen einen Preis nennen oder einen Festpreis verantworten. Wir kalkulieren Aufwand, Kosten und Dauer als belastbare Bandbreite oder sichern Ihre bestehende Kalkulation ab.

  • Angebot und Festpreis begründet absichern
  • Marge und Termine realistisch planen
  • Business Case für die Investitionsentscheidung
Zur Projektkalkulation →

Sie vergeben das Projekt

Zielkosten

Sie haben ein Angebot vorliegen und wollen wissen, was realistisch ist. Wir rechnen Zielkosten als neutralen Benchmark: gemeinsame Faktenlage mit dem Lieferanten.

  • Neutrale Bezugsgröße statt Bauchgefühl
  • Kostentreiber sichtbar für beide Seiten
  • Kosten gemeinsam senken, statt nur über den Preis zu sprechen
Zu den Zielkosten →

KI-Coding-Potenzial

Was KI-gestützte Entwicklung je Projektphase tatsächlich spart, zurückhaltend angesetzt.

Mehr erfahren →

Value- & Cost-Engineering

Kosten dort senken, wo sie entstehen: im Produkt und im Einkauf. Persönlich geführte Mandate.

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Multiprojektmanagement

Mehrere geplante Vorhaben auf einer Zeitachse: Wo dieselbe Rolle in mehreren Projekten gebraucht wird, sehen Sie es vor der Zusage.

Mehr erfahren →

03Wer dahinter steht

Praxis aus dem Anlagenbau, fundiert von der Wissenschaft.

Lennart Stabenow, Gründer und Geschäftsführer von Costmark

Lennart Stabenow

Gründer & Geschäftsführer · ehem. Leiter Value Engineering, TKMS

10+ Jahre
technischer Einkauf und Value Engineering
50+
Kostenoptimierungsprojekte
>100 Mio €
verantwortetes Projektvolumen
M.Eng.
Mechatronik

Zehn Jahre bei TKMS im technischen Einkauf und Value Engineering, zwei davon als Leiter Value Engineering mit einem Team von zehn Personen; zuvor Systemingenieur bei Raytheon Anschütz.

Wissenschaftlicher Technologiepartner

AlgebraX

Fundiert mit AlgebraX.

Angewandte KI-Forschung, die im Maschinen- und Anlagenbau ankommt.

  • Keine Blackbox: Die Bewertungslogik ist dokumentiert und überprüfbar.
  • Wissenschaftlich vernetzt: ZSW Baden-Württemberg, IAAI der Hochschule der Medien, KI-Allianz Baden-Württemberg.
  • Interdisziplinäres Team: Forschungshintergrund, der bis in die Umsetzung trägt.
„Das Rückgrat für Ihre KI-Projekte.“

Leon Marius Schröder · Founder, CEO/CTO

algebrax.de

04Fragen & Antworten

Klar beantwortet.

Was macht Costmark genau?

Costmark macht komplexe Projekte planbar, auch dann, wenn noch kein fertiger Projektplan vorliegt. Aus den Informationen, die bei Ihnen bereits vorhanden sind, entsteht ein vollständiges Projektbild: Projektstruktur, Liefergegenstände, Ressourcen, Dauern der Arbeitspakete, Optimierungspotenziale und Risiken. Dieses Modell rechnen wir per Monte-Carlo-Simulation über viele Durchläufe. Daraus folgen Aufwand und Kosten als vollständige Bandbreite (P10-P90), weil sich nicht alle Einflussgrößen im Voraus exakt bestimmen lassen. Die Methode ist domänenunabhängig; sie setzt nur eine beschreibbare Projektstruktur voraus. Ausgearbeitet ist sie heute vor allem für Software-Entwicklungsprojekte im Maschinen- und Anlagenbau, in zwei Fällen: für Unternehmen, die ein Vorhaben selbst kalkulieren, und für Auftraggeber, die es vergeben. Ergänzend beziffern wir KI-Coding-Potenziale und beraten zu Value- & Cost-Engineering.

Was ist eine Monte-Carlo-Simulation?

Ein Rechenverfahren, das Unsicherheit mitrechnet, statt sie vorab zu mitteln. Jede Position im Projektmodell wird nicht mit einem Einzelwert angesetzt, sondern mit einer Bandbreite, etwa „diese Phase dauert 8 bis 14 Wochen, am ehesten 10“. Anschließend wird der gesamte Projektverlauf über viele Durchläufe immer wieder neu gerechnet; in jedem Durchlauf wird für jede Position ein Wert aus ihrer Bandbreite gezogen. Manche Durchläufe treffen an mehreren Stellen die günstige Seite, andere die ungünstige. Aus allen Durchläufen zusammen entsteht eine Verteilung: Sie zeigt nicht nur, welcher Aufwand plausibel ist, sondern wie wahrscheinlich jeder Wert innerhalb der Bandbreite ist; daraus lassen sich P10, P50 und P90 ablesen. Das Verfahren ist nicht neu und stammt nicht aus der Projektwelt: Es wird überall dort eingesetzt, wo sich ein Gesamtergebnis aus vielen unsicheren Einflussgrößen zusammensetzt, etwa in der Physik oder im Risikomanagement.

Trifft die Simulation die exakte Zahl?

Nein, und das ist bewusst so. Niemand kann komplexe Projekte auf den Euro genau vorhersagen. Unsere Stärke ist die vollständige, nicht überversprechende Transparenz über den gesamten Aufwandsbereich: Sie erhalten eine belastbare Bandbreite statt einer Scheingenauigkeit, und entscheiden selbst, an welcher Stelle dieser Bandbreite Sie planen. Die Bandbreite ist dabei nicht der Endpunkt: Die Simulation zeigt auch, woher die Streuung kommt. Wenn eine bestimmte Ressource den kritischen Pfad bestimmt oder ein Zulassungsprozess die Termine treibt, können Sie genau dort ansetzen: früher beauftragen, Reihenfolgen ändern, einen Plan B bereithalten. Bekannte Unsicherheit lässt sich gezielt verkleinern, unbekannte nicht.

Für welche Projekte lohnt sich das?

Für Vorhaben mit hoher Unsicherheit, langer Laufzeit oder engem Margenspielraum, also überall dort, wo eine zu niedrige Zusage schnell zum Verlustauftrag wird. Die einzige methodische Voraussetzung ist, dass sich das Vorhaben in Phasen, Abhängigkeiten, Ressourcen und Risiken beschreiben lässt; eine bestimmte Branche ist nicht erforderlich. Ausgearbeitet ist das Vorgehen heute vor allem für Software-Entwicklungsprojekte im Maschinen- und Anlagenbau; für andere Projektarten sprechen Sie uns an.

Wie läuft die Zusammenarbeit ab?

In der Regel starten wir mit einem kurzen Gespräch. Aus den Informationen, die bei Ihnen bereits vorliegen, entwickeln wir eine umfassende Projektbeschreibung: Projektstruktur, Ressourcen, Dauer und Liefergegenstände. Diese Beschreibung nehmen Sie ab, bevor simuliert wird; sie ist damit ein eigenes Ergebnis und nicht nur eine Zwischenstufe. Ein fertiger Projektplan ist also keine Voraussetzung; wer noch keinen hat, bekommt ihn auf diesem Weg. Anschließend modellieren und simulieren wir das Vorhaben und leiten daraus Bandbreiten, Risiken und Handlungsempfehlungen ab.

05Kontakt

Sprechen wir über Ihr Projekt.

Ein kurzes Gespräch genügt, um einzuschätzen, wie belastbar Ihre Kalkulation heute ist und wo eine Bandbreite den größten Unterschied macht.

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