Das vollständige Projektbild — bevor das Projekt beginnt.
Aus dem, was heute vorliegt: Liefergegenstände, Arbeitspakete, Phasendauern und der Ressourcenbedarf je Rolle — für ein Projekt oder für mehrere gleichzeitig.
Vollständig modelliert · NachvollziehbarRessourcen und Termine
01Wie es funktioniert
Alle Informationen, die Sie zum Entscheiden brauchen.
Auch ohne fertigen Projektplan: Aus den Unterlagen, die bei Ihnen vorliegen, entwickeln wir die vollständige Projektbeschreibung — Liefergegenstände, Ressourcen, Dauern und Risiken. Von Ihnen abgenommen, bevor gerechnet wird.
P90P50P10
Integration: größter Aufwand und breiteste Streuung.
Monte-Carlo-Simulation · P10–P90 · Verteilung über alle Durchläufe · vorgerechnetes Beispiel
01Projektbeschreibung
Struktur, Ressourcen, Dauer und Liefergegenstände — ein eigenes Ergebnis, nicht nur die Eingangsgröße der Simulation.
02Projektmodell
Phasen, Schnittstellen, Ressourcen und Risiken strukturiert erfasst — mit Bandbreiten statt Einzelwerten.
03Simulation
Monte-Carlo über viele Durchläufe. Nicht im Browser, sondern in der Costmark-Engine — die Grafik oben zeigt ein vorgerechnetes Beispiel daraus.
04Bandbreite
P10, P50 und P90 als ablesbare Kennzahlen. P90 eignet sich als budgetsichere Planungsbasis.
05Maßnahmen
Die Treiber der Streuung sind benannt — kritische Ressourcen, Abhängigkeiten, Freigaben. Dort lässt sich vorsorgen.
Ob Sie ein Projekt selbst durchführen oder es vergeben — über Marge und Termintreue entscheidet dieselbe Frage: Welcher Aufwand ist realistisch?
Sie führen das Projekt durch
Projekt selbst kalkulieren
Sie müssen einen Preis nennen oder einen Festpreis verantworten. Wir kalkulieren Aufwand, Kosten und Dauer als belastbare Bandbreite — oder sichern Ihre bestehende Kalkulation ab.
Sie haben ein Angebot vorliegen und wollen wissen, was realistisch ist. Wir rechnen Zielkosten als neutralen Benchmark — gemeinsame Faktenlage mit dem Lieferanten.
Neutrale Bezugsgröße statt Bauchgefühl
Kostentreiber sichtbar — für beide Seiten
Kosten gemeinsam senken, nicht nur den Preis drücken
Costmark macht komplexe Projekte planbar — auch dann, wenn noch kein fertiger Projektplan vorliegt. Aus den Informationen, die bei Ihnen bereits vorhanden sind, entsteht ein vollständiges Projektbild: Projektstruktur, Liefergegenstände, Ressourcen, Dauern der Arbeitspakete, Optimierungspotenziale und Risiken. Dieses Modell rechnen wir per Monte-Carlo-Simulation über viele Durchläufe. Daraus folgen Aufwand und Kosten als vollständige Bandbreite (P10–P90) — weil sich nicht alle Einflussgrößen im Voraus exakt bestimmen lassen. Die Methode ist domänenunabhängig — sie setzt nur eine beschreibbare Projektstruktur voraus. Ausgearbeitet ist sie heute vor allem für Software-Entwicklungsprojekte im Maschinen- und Anlagenbau, in zwei Fällen: für Unternehmen, die ein Vorhaben selbst kalkulieren, und für Auftraggeber, die es vergeben. Ergänzend beziffern wir KI-Coding-Potenziale und beraten zu Value- & Cost-Engineering.
Was ist eine Monte-Carlo-Simulation?
Ein Rechenverfahren, das Unsicherheit mitrechnet, statt sie vorab zu mitteln. Jede Position im Projektmodell wird nicht mit einem Einzelwert angesetzt, sondern mit einer Bandbreite — etwa „diese Phase dauert 8 bis 14 Wochen, am ehesten 10“. Anschließend wird der gesamte Projektverlauf über viele Durchläufe immer wieder neu gerechnet; in jedem Durchlauf wird für jede Position ein Wert aus ihrer Bandbreite gezogen. Manche Durchläufe treffen an mehreren Stellen die günstige Seite, andere die ungünstige. Aus allen Durchläufen zusammen entsteht eine Verteilung: Sie zeigt nicht nur, welcher Aufwand plausibel ist, sondern wie wahrscheinlich jeder Wert innerhalb der Bandbreite ist — daraus lassen sich P10, P50 und P90 ablesen. Das Verfahren ist nicht neu und stammt nicht aus der Projektwelt: Es wird überall dort eingesetzt, wo sich ein Gesamtergebnis aus vielen unsicheren Einflussgrößen zusammensetzt, etwa in der Physik oder im Risikomanagement.
Trefft ihr die exakte Zahl?
Nein — und das ist bewusst so. Niemand kann komplexe Software-Projekte auf den Euro genau vorhersagen. Unsere Stärke ist die vollständige, nicht überversprechende Transparenz über den gesamten Aufwandsbereich: Sie erhalten eine belastbare Bandbreite statt einer Scheingenauigkeit — und entscheiden selbst, an welcher Stelle dieser Bandbreite Sie planen. Die Bandbreite ist dabei nicht der Endpunkt: Die Simulation zeigt auch, woher die Streuung kommt. Wenn eine bestimmte Ressource den kritischen Pfad bestimmt oder ein Zulassungsprozess die Termine treibt, können Sie genau dort ansetzen — früher beauftragen, Reihenfolgen ändern, einen Plan B bereithalten. Bekannte Unsicherheit lässt sich gezielt verkleinern, unbekannte nicht.
Für welche Projekte lohnt sich das?
Für Vorhaben mit hoher Unsicherheit, langer Laufzeit oder engem Margenspielraum — also überall dort, wo eine zu niedrige Zusage schnell zum Verlustauftrag wird. Die einzige methodische Voraussetzung ist, dass sich das Vorhaben in Phasen, Abhängigkeiten, Ressourcen und Risiken beschreiben lässt; eine bestimmte Branche ist nicht erforderlich. Ausgearbeitet ist das Vorgehen heute vor allem für Software-Entwicklungsprojekte im Maschinen- und Anlagenbau — für andere Projektarten sprechen Sie uns an.
Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
In der Regel starten wir mit einem kurzen Gespräch. Aus den Informationen, die bei Ihnen bereits vorliegen, entwickeln wir eine umfassende Projektbeschreibung: Projektstruktur, Ressourcen, Dauer und Liefergegenstände. Diese Beschreibung nehmen Sie ab, bevor simuliert wird — sie ist damit ein eigenes Ergebnis und nicht nur eine Zwischenstufe. Ein fertiger Projektplan ist also keine Voraussetzung; wer noch keinen hat, bekommt ihn auf diesem Weg. Anschließend modellieren und simulieren wir das Vorhaben und leiten daraus Bandbreiten, Risiken und Handlungsempfehlungen ab.
05Kontakt
Sprechen wir über Ihr Projekt.
Ein kurzes Gespräch genügt, um einzuschätzen, wie belastbar Ihre Kalkulation heute ist und wo eine Bandbreite den größten Unterschied macht.